Individuelle Beratung bei frühkindlichen Ess- und Trinkproblemen – spielerisch, sanft und alltagsnah.
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Die Mund- und Esstherapie unterstützt Kinder, die beim Essen oder Trinken Schwierigkeiten haben – z. B. bei auffälliger Mundmotorik, Kauproblemen, sehr wählerischem Essen, Würgereiz oder Unsicherheiten beim Schlucken. Ziel ist mehr Sicherheit, weniger Stress und eine altersangemessene Entwicklung von Essen und Trinken.
Die Therapie eignet sich besonders für Kinder im Baby- und Kleinkindalter, kann aber auch bei älteren Kindern sinnvoll sein – etwa nach längeren Krankheitsphasen, bei Entwicklungsverzögerungen oder sensorischen Auffälligkeiten.
Wir schauen uns die gesamte Ess- und Trinkentwicklung an: Saugen, Schlucken, Kauen, Mundmotorik, Lippen-/Zungenbeweglichkeit, Sensibilität im Mund, Haltung und Essverhalten. Dazu nutzen wir Anamnesegespräche, Beobachtungen beim Essen/Trinken (wenn möglich) sowie eine kindgerechte Untersuchung der Mundfunktionen. So erkennen wir, welche Faktoren die Schwierigkeiten beeinflussen.
Kinder haben sehr unterschiedliche Ausprägungen: Keine Akzeptanz für unterschiedliche Nahrung im Mund, Vermeidung bestimmter Konsistenzen und Lebensmittel, würgen schnell oder brauchen sehr lange für die Nahrungsaufnahme. Deshalb erstellen wir individuelle Therapieziele – z. B. sicherer saugen, Sensibilisierung/ Desensibilisierung des Mund- Gesichts-Bereiches, neue Konsistenzen tolerieren, Trinkmuster verbessern oder Stress am Tisch reduzieren. Eltern erhalten konkrete Empfehlungen für Mahlzeitenstruktur, passende Portionen, Mundmotorik-Übungen und einen entspannten Umgang ohne Druck.
Essen ist ein sensibles Thema – und soll wieder positiv werden. Wir arbeiten spielerisch, motivierend und in kleinen Schritten. Bei Bedarf stimmen wir uns mit Kinderärzt*innen, Zahnärzt*innen, Ergotherapie oder Frühförderung ab.
Wenn die Nahrungsaufnahme aus verschiedenen Gründen gestört ist, Kauen schwerfällt oder häufiges Würgen/Husten beim Essen auftritt.
Im Mittelpunkt stehen Sicherheit, der Aufbau von Fähigkeiten und ein entspannter Umgang bei der Nahrungsaufnahme. „Mehr essen“ kann ein Ergebnis sein, ist aber nicht das alleinige Ziel.
Wenn möglich, ja, da die Nahrungsaufnahme geprüft werden sollte.
Die Eltern können zu Hause die in der Therapie erarbeiteten Übungen anwenden.
Wenn gewünscht, ja. Gerade bei komplexeren Themen ist ein abgestimmtes Vorgehen hilfreich.
Sprache ist der Schlüssel zur Welt. Wir unterstützen Menschen dabei, sich verbal auszudrücken, verstanden zu werden und mit Freude zu kommunizieren – einfühlsam, individuell und mit ganzem Herzen.